Atmen Sie sich frei

 

 

Ihre Lunge aus Sicht der japanischen Akupunktur und erklärt und löst sich  hieraus chronisches Asthma, Husten und Bronchitits?

 

 

Was ist Atmen?

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Im ostasiatischen Körper-, und  Energieverständnis um viels mehr als das bloße Einströmen und Ausströmen von Luft in der Lunge!

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Denn die Lunge steht auf dieser Ebene nicht alleine, sondern funktioniert mit anderen Organkreisen in einem ständigem, energetischem Austausch. Chronischer Husten und Bronchitis können hier somit multidimensionaler betrachtet wie auch behandelt werden.

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So ist es bei der Behandlung von Asthma zum Beispiel wichtig,  zu spezifizieren, in welcher Atemphase die Behinderung in der Atmung auftritt. Fühlt der Patient die Atemhemmung beim Einatmen, das inspiratorische Asthma, so deutet dies auf eine Kommunikationsstörung zwischen Lunge und Niere. Denn die Niere empfängt während der Einatmung die Atemenergie von der Lunge und wandelt sie in Körperenergie. Hier sind wichtige Akupunkturpunkte Niere 3 und Niere 6. Sie stellen die Fähigkeit der Niere, den Atem zu empfangen, wieder her und erleichtern damit die Einatmung.

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Tritt die Atemhemmung dagegen bei der Ausatmung auf, das expiratorisches Asthma, so ist eher die Milz der gekoppelte Organkreis. Denn ein freies Loslassen der verbrauchten Atemluft benötigt freie und entspannte Bronchien. Oftmals besteht bei exspiratoischem Asthma eine Überspannung in der Bronchialmuskulatur, welche durch Behandlung der MIlz aufgelöst werden kann. Besonders MIlz 4 macht hier einen deutlichen Unterschied. Zusammen mit Lungepunkten könnne diese Akupunkturpunkte bei Asthma eine rasche LInderung bewirken.

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Die Lunge ist auch in sich selbst deutlich mehr als Alveolen, Bronchien, Sauerstoff und Kohlendioxid. Im asiatischen Verständnis ist die Lunge auch der Ursprung unserer Immunkraft. Sie beherrscht das oberflächlich fließende Qi und befeuchtet die Haut. Ist die Lunge ausgeglichen, so haben wir eine gut geschützte Oberfläche und starke Heilkraft. Ist die Lunge in Dysbalance, so erleben wir dagegen eine Anfälligkeit für Infekte, Husten und Bronchitis. Werden hier die Lunge wir auch das Immunsystem harmonisiert, so können chronischer Husten und häufig auftretende Bronchitis  sich beruhigen und abklingen.

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Doch es gibt auch chronischen Husten, welcher völlig ohne eine Veränderung der Lungenfunktion auftritt. Der Ursprung hierfür ist dann häufig in den außerordentlichen Meridianen zu finden. Diese Meridiane transportieren die großen, ungeformeten Energien im Körper. Sie sind nicht paarig angelegt und sind die  Meridiane, welche in der Embryonalentwicklung als erstes entstehen. Geraden sie in eine Dysbalance, ausgelöst zum Beispiel durch Operationen oder auch Verletzungen im Nasenbereich, so kann dies auf gekoppelte Organkreise zurückwirken. So auch auf die Lunge. Hier treten besonders der Ren Mai und Chong Mai als ursächlich hervor. Eine Behandlung der Meridiane, sowie der zugehörigen Operationsnarben ist dann das erste Mittel der Wahl, um chronischen Husten aufzulösen.

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Unsere Lunge st eines unserer größten Organe, welches unseren gesamten Oberkörper ausfüllt. Sie ummantelt das Herz und versorgt uns täglich mit Energie. Und sie benötigt freien Raum innerhalb unseres Knochengerüstes und ein gut funktionierendes Zwerchfell und Atemhilfsmuskulatur, um sich bestmöglich entfalten und bewegen zu können.

Es lohnt sich daher, sie größer und umfassender zu betrachten und diesen Maßstab in die Behandlung mit einfließen zu lassen.

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Die Möglichkeiten und Wirkung von Akupunktur sind bisher nicht schulmedizinisch und wissenschaftlich erklärbar. Jedoch sind sie sichtbar und beginnen daher auch mehr und mehr von der Schulmedizin beachtet und auch eingestzt zu werden.