Unser Herz - kraftvoll durchblutet und im Takt




Es ist der Motor unseres Lebens. dieser ewig pumpender Muskel, der seinem eigenen Rythmus folgt, unser Blut vorwärts presst, bis in die kleinsten Gefäße hinein in jeder Minute, jeder Stunde, 24 Stunden am Tag. Und er tut dies still und leise, völlig unbemerkt in unserem Alltag. Nur der Puls ist Zeuge. So sollte es sein.


Was ist aber, wenn es sticht in der Brust und nichts mehr unbemerkt schlägt. Wenn Unruhe, Herzflattern, Angina Pectoris, Herzryhmusstörungen sich Bahn brechen? Diese Zustände können in leichter Ausprägung auftreten aber auch sehr unangenehm werden. 


Was kann man tun?




In der japanischen Akupunktur  gibt es hier festgelegte Akupunkturprotkolle. Dies kommen jedoch nicht nur zum Einsatz, wenn schon Herzsymptome da sind, sondern auch, wenn in der Behandlung vielleicht eines anderen Symptoms eine Mitbeteiligung des Herzens offenbar wird. Da das Herz der Motor der Durchblutung jeder Körperstelle ist, kann es theoretisch an jedem anderen Symptom beteiligt sein. Um dies zu prüfen, werden in einer Behandlung immer auch die Herzreflexe geprüft. Man findet sie verteilt um das Sternum, das Schlüsselbein und am Hals. 


Bei einer symptomatisch fühlbaren Herzbelastung  bis hin zu Angina Pectoris und diagnostizierten Durchblutungsstörungen zeigen diese Reflexe in der Regel in der Palpation sehr schmerzhaft an. Der Patient möchte hier nicht gern berührt werden. Er kann sich dann jedoch mehr und mehr entspannen, spbald mit der Akupunktur der Schmerz an diesen Stellen Schritt für Schritt zurückgeht.  Hierbei werden auch Punkte benutzt, welche das System effektiv entstressen, da Stress bei derartigen Herzdysbalancen eine erhebliche Rolle spielt. Das System kommt so in der Behandlung immer mehr in einen fühlbaren, angenehmen Ruhezustand.


Ist der Patient wegen großer innerer Unruhe (einem möglichem Vorsyptom vor Angina Pectoris) oder irgendeinem anderen Symptom in Behandlung und man prüft die Herzreflexe, so gibt es hierbei eine einfach Regel. In dem Augenblick, wo drei Reflexe schmerzhaft anzeigen, wird die gesamte Behandlung vorerst auf Herzbehandlung umgestellt. Und dies macht zu tiefst Sinn. Nicht nur, dass man hier einer evtl. entstehenden Herzimbalance zuvor kommen kann. Sondern auch, weil die Durchblutung unserer Körperorgane wie auch Muskeln, Sehnen und Knochen von essentieller Bedeutung ist für eine effektive Selbstheilung des Körpers an dieser Stelle.


Doch wie nachhaltig ist diese Behandlung?




In der japanischen Akupunktur geht es nicht darum, den Körper von außen nur durch die Nadeln zu heilen. Stattdessen ist das Ziel dieser Behandlung, die innewohnenden Selbstheilungskräfte des Körpers sanft zu begleiten, sodass sie wieder mehr und mehr in ihre volle Kraft finden können. Dies bestätigt auch die Erfahrung in der Praxis. Wo am Anfang der Patient noch häufiger in die Behandlung kommen muss und Reflexe wie auch Symptome beginnen, nachzulassen, ist diese Besserung jedoch vielleicht noch nicht stabil.  Bis zur nächsten Behandlung beobachtet man hier oft noch ein Zurückkehren der Reflexe in häufig schon leichterer Ausprägung. Mit zunehmendem Vorangehen des Körpers jedoch, verschwinden diese Reflexe und die Behandlungshäufigkeit kann reduziert werden. Das System gleitet so Schritt für Schritt in seinen alten. normalen Rythmus zurück und die Herzenergien finden wieder ihr harmonisches Gleichgewicht.


Wie häufig und oft die Behandlungen hierfür stattfinden müssen, ist in der japanischen Akupunktur, genau wie in der Schulmedizin, immer vom Schweregrad und Ausmaß der Herzdysbalance abhängig. Der Patient kann dies aber in dieser Akupunktur einfach selbst mit verfolgen. Denn er ist derjenige, welcher die Herzreflexe unmittelbar schmerzhaft spürt und das Nachlassen dieser während der Behandlung wie auch der Symptome am besten verfolgen kann:-)


Das ist, was ich so liebe an der japanischen Akupunktur. Denn hier ist es der Patient, welcher im Grunde durch die Behandlung führt. Die Akupunktur passt sich einfach seinem Feedback und den Möglichkeiten seines Systems perfekt an. So geht man gemeinsam in für beide passenden Schritten voran, sodass Durchblutungsstörungen, Unruhe und Rythmusstörungen des Herzens entspannt begleitet werden und sich mehr und mehr auflösen können.









Die Möglichkeiten in der japanischen Akupunktur, das Herz zu begleiten und behandeln, sind in der Schulmedizin heute noch relativ unbekannt und daher auch nicht wissenschaftlich anerkannt. Mein Lehrer David Euler, Mitbegründer der japanischen Akupunktur im Westen, arbeitet seit Jahren an der Harward Medicalschool in Boston mit Ärzten zusammen, um dies zu ändern. Gerade weil die Erfahungen in der Herzbehandlung so positiv sind, ist dies eines seiner liebsten Behandlungfelder wie auch meines