mit einem erweiterten westlichen Medizinverständnis den Körper selbst verstehen und neue Wege finden



Die westliche Biologie und Physiologie des Körpers ist eine Tatsache. Es gibt Zellen, Blutgefäße, feinstoffliche Aufspaltungsprozesse,Verdauungsenzyme und vieles mehr. Wie passt das aber mit Qi, Yin und Yang zusammen? Können diese beiden, so scheinbar verschiedenen Modelle nebeneinander stehen und evtl. sogar vereint werden?
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Nun, wie es scheint ja. Denn häufig sind einzig die Begriffe irreführend. Wenn man über den Tellerrand hinausschaut, stellt man fest, dass eigentlich das gleiche gemeint wird, jedoch nur verschieden benannt.
Wichtig ist jedoch, dass für wirkliche Vergleiche und Synthese, Medizinverständnisse gewählt werden dürfen, welche auf gleichen Grundannahmen beruhen. Die alte asiatische Medizin weiß, der Körper kann sich selber regulieren und von selbst harmonisieren. Gibt es an einer Stelle ein Symptom, so ist der Körper dort nicht kaputt, sondern befindet sich lediglich in einer vorübergehenden Dysbalance. Eine solche Grundannahme haben wir vielleicht nicht in der heutigen Schulmedizin, doch wir finden sie in neueren Forschungen und Medizinmodellen formuliert. Ein solches Modell sind die 5 biologischen Naturgesetze.
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Diese 5 Gesetze agieren und erklären Krankheit auf der Ebene unserer bekannten, westlichen Biologie. Ihre Grundaussage ist, dass in unsere Biologie eine Art Notfallprogramme integriert sind, welche in den vielfältigen, unvorhersehbaren und schwierigeren Situationen des Lebens aktiviert werden. Hierdurch verändert der Körper seinen normalen Rhythmus. Er passt sich sozusagen der schwierigen Situation an, sodass das Lebewesen diese besser durchstehen kann und sogar gestärkt aus ihr hervorgeht. Diese Rhythmusveränderung bemerken wir dann in kleineren wie größeren Symptomen, die entweder unmittelbar in der schwierigen Situation auftreten, oder direkt danach. In den 5 biologischen Naturgesetzen nennen wir dies dann Sonderprogramm, im ostasiatischen Modell Disbalance.
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Wenn es nun ein chronisches Symptom gibt, welches vielleicht auch auf mehrere Therapiemethoden nicht weggegangen ist, lohnt es sich also, hier einmal auf einer tieferen Ebene nach zu schauen. Ein geschulter Therapeut kann dann alleine aus der Art des Symptoms heraus, schon Rückschlüsse auf eine mögliche auslösende Situation ziehen, womit sich für das eigene Bemühen wie auch das therapeutische neue Möglichkeiten öffnen.
Sollte nun ihre Neugierde geweckt sein, empfehle ich, für ein erstes Weiterstöbern das Buch "Krankheit ist etwas anderes", aufgeführt in den Buchempfehlungen dieser Website.
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Die hier dargestellten Informationen beruhen allein auf unseren Erfahrungs - und Ausbildungswerten. Sie sind bisher nicht in die schulmedizinische Lehrmeinung aufgenommen und sollen auch nicht einer schulmedizinischen Therapie entgegen sprechen oder diese ablehnen.
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