Kinesiologie - was ist das? .......  und erste Schritte

 

 

 

 

Kinesiologie, oder spezifischer Psychokinesiologie, ist heute für mich das perfekte Pondon zur japanischen Akupunktur. Was japanische Akupunktur mit dem asiatischen TCM System auf der energetischen Ebene eines Patienten macht, tut Kinesiologie auf der unbewussten Ebene.

 

 

Wir wissen heute, dass unser Unterbewusstsein die Körperchemie und innere Dynamik steuert - eine Million Stoffwechselvorgänge in der Minute. Unser Bewusstsein wäre und ist damit völlig überfordert. 

Und wir wissen heute, dass jeder Mensch einen absolut einzigartigen Werdegang, eine ganz eigene Geschichte hinter sich hat, und dass innerhalb dieser Geschichte Körper und Unterbewusstsein geprägt wurden. Zum jetzigen Zustand hin. Und wir Therapeuten sind immer nie dabei gewesen. Wir sehen vor uns nur den jetzigen Zustand dieses Menschen. 

 

Zu Recht fragt der Patient uns in der Praxis „Warum ist dies jetzt so in meinem Körper?“.

Und zu Recht müssen wir Therapeuten, wenn wir ganz ehrlich sind, antworten „Ich weiß es nicht zur Gänze.“

Mein Lehrer fùr japanische Akupunktur würde hinzufügen „....denn ich weiß nicht, was du in deinem unsichtbaren Rucksack, der aus deinem Leben kommt, mit hierher bringst. Doch lass es uns herausfinden, und dann dass, was sich in der Behandlung zeigt behandeln und balancieren“

 

Bisher gab es in meinen Behandlungen nur die japanische Akupunktur, um auf diese Frage eine Antwort zu finden. Wir befragten den Körper, er zeigte uns den Weg und so erfuhren wir Stück für Stück, was dieser Mensch in seinem Rucksack aus seinem Leben mitgebracht hatte. So entfaltete sich Therapie. Und doch gab es auch in diesem Prozess Behandlungen, wo scheinbar etwas ganz spezifisches fehlte. Zu spezifisch, um es über  die druckschmerzhaften Reflexe der japanischen Akupunktur aufdecken zu können. 

 

Ich merkte, ich brauchte noch  eine Plan B. Eine Methode, um spezifischere Fragen an das Patientensystem stellen zu können.

 

 

 

 

 

Wir alle haben es schon erlebt. Irgendwie sind wir mit dem Fahrrad ausgerutscht, oder wir erfahren gerade eine schockierende Nachricht übers Telefon oder uns hätte beinahe ein Auto erwischt, oder, oder....... In solchen Situationen spüren wir schwammige Beine, müssen uns erstmal kurz festhalten und uns setzen. Warum fühlen wir uns dann so instabil?

 

Weil der Stress auf unseren Muskeltonus schlägt und diesen vorübergehend runterfährt.

 

Dieser Mechanismus  wurde in der Kinesiologie aufgedeckt und ab dann benutzt. Denn immer, wenn das System Stress meldet, verringert sich der Muskeltonus.  Nur merken wir es nicht im Alltag, wenn der Stress nur geringerer Art ist. Doch in der kinesiologischen Testung ist dies messbar. Und hiermit ist es nun möglich, spezifischere Fragen zu stellen, diesmal nicht an den Körper, sondern an das Unterbewusstseins dieses Patienten. Und da das Unterwusstsein die innere Körperchemie minutiös regelt, ist es auch möglich, dieses direkt zu Körpersymptomen mittels der Muskeltestung zu befragen. Insbesondere wenn spezifische Stressfaktoren mit diesen Symptomen verknüpft sind.

 

Stress ist auch in der Schulmedizin inzwischen zu einem wesentlichen Faktor in der Ursachenforschung von Krankheit geworden. Doch obwohl hier Zusammenhänge bei zum Beispiel Magengeschwüren nachgewiesen wurden, hat dieser Mensch ein Leben zu leben. Es ist schlicht nicht möglich, ihn nun von allem Stress komplett  fernzuhalten. Daher brauchte auch ich Möglichkeiten Stress zu spezifizieren, um den einen Stressfaktor im Leben aufzudecken, der, wird er befriedet, diesem Menschen ein wieder symptomfreies Leben ermöglicht.

 

Die kinesiologische Testung hat dies möglich gemacht.

 

Daher frage ich nun inzwischen, schon vor Beginn der Behandlungsitzungen, ob hier ein spezifischer Stressfaktor als Beteiligung am Symptom vorliegt oder nicht. Denn oft reicht es dann schon, diesen Stressfaktor mit kinesilogischen Stresslösetechniken, welche auch das Meridiansystem beinhalten kõnnen,  aufzulösen, ohne dazu vorher in eine wochenlange Akupunkturbehandlung gehen zu müssen. Dies schont die finanziellen Ressourcen des Patienten und natürlich auch die zeitlichen des Therapeuten;-)