Chronischen Schmerz bestmöglich begleiten


Chronische Schmerzen, ob Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Fußgelenkschmerzen oder Hūftschmerzen, sind immer eine besondere Herausforderung. Nicht nur für den Patienten, sondern auch für den Therapeuten.

 

Denn anders als akuter Schmerz, der mit ein wenig Ruhe, Schlaf oder einer Schmerztablette, wieder geht, bleibt chronischer Schmerz. Ja, er mag mal schwanken, oder auch mal vorübergehend weniger spürbar sein, doch er kehrt lästig zuverlässig zurück. 

 

Und so braucht es nicht nur eine wöchentliche Behandlung, welche den Schmerz lindert und den Körper in der Heilung begleitet. Sondern auch eine Behandlung für die Zeit zwischen den Behandlungen, die 6 Tage in der Woche, in welchen der Patient nicht in der Praxis ist.

Wie kann er in dieser Zeit bestmöglich mit Schmerzen umgehen, sodass dies die Therpie unterstützt und den Körper ebenfalls voranbringt? Was ist für diese Zeit das beste Schmerzmanagment?

 

Rede ich in der Praxis mit Schmerzpatienten, so zeigt sich oft, dass sie eine Abneigung gegen Schmerzmittel haben. Sie versuchen meist den Schmerz so lange wie möglich auszuhalten, und nur wenn er übermächtig wird, zur Schmerztablette zu greifen.

 

Natürlich ist das verständlich, da Schmerztabletten chemisch -künstlich Produkte sind und sich Nebenwirkungen einstellen können. Jedoch bekommt hiermit der Schmerz immer wieder starke, den Alltag bestimmende Qualitäten. Tätigkeiten müssen abgebrochen werden, der Tag kann nicht mehr gemeistert werden.

 

Jeder, der dies schon erlebt hat, weiß, was das an frustiertem Stress verursacht. 

 

Denn wir alle müssen ein Leben meistern, mit den verschiedensten Aufgaben über den Tag. Haben wir diese Aufgaben geschafft, stellt sich am Abend ein befriedigendes Gefühl ein. Geschafft! Der nächste Tag kann kommen✌️😁. Haben wir es jedoch nicht geschafft, stellt sich Stress ein. Passiert dies viele Mal, so werden die Körperstelle wie auch der Schmerz immer mehr mit  Stress aufgeladen. Doch wir wissen heute, auch in der Schulmedizin, dass der Körper nur in der Entspannung heilt, nicht jedoch im Stress.

 

Es braucht also ein besseres Schmerzmanagment, als Schmerztabletten hinaus zu zögern, bis es nicht mehr anders geht.

 

Hier bieten sich zwei Möglichkeiten an. Die erste ist, die Einnahme von Schmerztabletten etwas regelmäßiger zuzulassen (siehe auch "Schmerz vs. Schmerztablette" ). auch im Krankenhaus kennt man den Zusammenhang zwischen Entspannung und Heilen. deswegen werden nach Operationen prinzipiell erst einmal regelmäßige Schmerzmittel verordnet und dann später ausgeschlichen. Bei Bedarf ist es in der japanischen Akupunktur zusätzlich möglich, das mehr an Tabletten mit einer Detox-Behandlung zu begleiten (siehe Detox -" Auf die Punkte - fertig - los"). Diese kann der Patient auch zu Hause durchführen. So können Nebenwirkungen begleitend minimiert werden und eine Ablagerung der Chemikalien im Körper vermieden werden. 

 

Die zweite Möglichkeit ist, die Schmerztabletten durch Kräuterrezepturen zu ersetzen und so die Notwendigkeit von Schmerztabletten ebenfalls zu reduzieren. Kräuter entwickeln, da sie nicht synthetisch - chemischer Natur sind keinen Nebenwirkungen.

 

das Ausschlaggebende  ist dann beim Schmerzmanagment, dass mit ihm  im Alltag des Klienten nur leichte Schmerzen auftauchen. Denn diese lassen sich tolerieren, können bei konzertierten Arbeiten oder im. Spiel mit den Kindern sogar vergessen werden. Hiermit läßt sich der Alltag bewältigen auch wenn noch Schmerzen da sind und Stress kann vermieden und stabil ausgeleitet werden.

 

Kombiniert man diese Art der häuslichen Schmerzbehandlung dann mit einer begleitenden Ursachenbehandlung in der Praxis, einmal die Woche oder auch alle zwei Wochen, dann entsteht die bestmögliche und schnellstmöglich Behandlung zur Auflösung chronischer Schmerzen.