Es beginnt - mit sonnigen Highlights in Australien:-)

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Was bedeutet Weltenreisen?



Hier ein erstes Resüme nach diesen ersten zwei Wochen. 



Als erstes ein Weltmeistertraining in Flexibiilität.  


Denn sobald man deutschen Boden und deutsche akribische Organisation verlässt. ( das Reisebüro :-), ist auch alle Planungssicherheit dahin.  So verpasst man als erstes den Anschlussflug in Istanbul, landet dann einen Tag später in Australien, hat in den ersten Unterkünften kein stabiles WLAN ( absolut überlebensnotwendig zur Weiterplanung der nächsten Tage;-) ), hat einen wunderschönen, aber geschlossenen Kalbarri Nationalpark, für den man 600 km gefahren ist, das Handy wird beschädigt......usw. Dabei gilt es nun weltmeistermäßig entspannt zu bleiben:-).  Alles was folgt, tut man zum ersten Mal. In Australien einkaufen, irgendwo Internet organisieren, einen Camper in den Linksverkehr lenken, etwas anderes zum bewandern finden, einen neuen Anschlussflug organiseren oder ein Handy reparieren lassen, auch wenn einem 4 x erzählt wird, dass es nicht geht.


Was hier am allerbesten hilft, ist einfach bei jedem Fehltritt, den man zum ersten Mal macht,  diesen deutschakribisch:-) in eine Lernerfahrungsliste eintragen.  Und diese Liste wird schnell länger:-). Den besten Spruch hierzu habe ich auf unserem gestrigen Campingplatz gelesen. “ Forget the mistakes, remember the lessons.:-)”


Das Schöne ist, dass sich dann über die  Tage und Wochen immer süße kleine und große Erfolgserlebnisse einstellen, für welche man SELBST die Ursache ist, und welche  diese Zeit so herrlich intensiv und bunt machen. Anschlussflug organisiert, check:-) Rucksäcke zwei Stunden durch die Stadt getragen, check:-), Gaskocher angeworfen gekriegt, check:-),, Stellplatz für den Camper organisiert, check:-), erstes Känguru in freier Wildbahn gesehen, check:-). Erstes Mal im indischen Ozean gebadet, check:-), erstes Mal 600km durch ein fremdes Land gefahren, Check:-)


Was einem den Tag rettet, wenn dann doch mal wieder alles neu ist, ist einerseits ein gutes Equipment ( freu mich jedes Mal über unsere multifunktionale Ausrüstung) , dann ganz wichtig:-) einen Reisepartner, dem man auch mal einfach etwas abgeben und dann gemeinsam lachen kann und unsere kleinen Routinen. 10 Minuten Meditation am Abend, 20 min Qi Gong alle 2 Tage, Haarpflege einmal die Woche, Tagebuch 1 x am Tag, zwei Mal die Woche Improve-Dancing-Workout zu fetziger Musik;-). ( Es ist so schön, hier mal öfter zu diesen kleinen Routinen zu kommen:-).


UND dann ......einfach loslassen. Nehmen was kommt, sich überraschen lassen und GEMEINSAM es mit Abenteuergeist und Muse erleben. 




P.S.. Australien hat uns mit offenen Herzen und einem sonnigen Lächeln empfangen. Die Ausis sind supernett und hilfsbereit ( nicht nur das Flughafenpersonal :-) sondern auch der adoleszente Jugendliche, der herumstehend in einer Horde anderer Jugendlicher lächelt, grüßt und beiseite tritt :-)). Für uns Europäer sprechen Sie auch gerne etwas langsamer .Hier sitzen Papageien auf den Strommasten, die strahlende Sonne wird oft mit viel Wind gewürzt ( wir diskutieren noch ob es hier mehr Wind als Sonne gibt - aber ich glaube, die Sonne gewinnt doch :-) ) Die Supermarktverkäufer packen einem die Sachen selbst in sehr reichlich Tüten und Ende des Sommers verteilt sich hier viel vertrocknetes Land und Sanddünen neben schmalen einsamen Straßen entlang der Küste, immer geradeaus. Volkssport Nr. 1 hier ist Campen ( jeder Ausi hat wohl einen eigenen Camper). Daher findet man an vielen Plätzen ( sogar mitten im Busch an der Autobahn ) kostenlose Gasgrills, Toiletten und Duschmöglichkeiten. Nutzen wir fleißig und freuen uns drüber.


Supersüß, die Kängurus, die immer nur von spätnachmittags bis zum Morgen, dafür aber dann in Parkanlagen wie auch am Straßenrand hoppelnd und grasend erlebbar sind. Und noch viel knuffiger, die Koalas, welche tagsüber immer schlafen und in den Nationalparks eine ruhige Kugel schieben. Und ein besonderes Highlight auf Rottnest-Island, die Quakkers. Als kleinste Kängurus der Welt, sind sie genauso verfressen wie sie süß sind und haben die “Ich bin süß” - Erlaubnis, einfach jedermann nach Essbarem zu durchsuchen


Vielleicht erwischen wir noch Wombats, Delphine oder Emus. Wir halten die Augen offen:-).




Mit unseren Rucksäcken im kalten Berlin
Mit unseren Rucksäcken im kalten Berlin
Einheimische Vogelkultur😊
Einheimische Vogelkultur😊
Am Rand des Kalbarri Nationalparks😉
Am Rand des Kalbarri Nationalparks😉
Ebenfalls nur ganz ohne das Accessoire😂
Ebenfalls nur ganz ohne das Accessoire😂
Yanchep Nationalpark bei 34 Grad
Yanchep Nationalpark bei 34 Grad
Früh morgens in Yanchep - freundlich in die Kamera schauend 😆
Früh morgens in Yanchep - freundlich in die Kamera schauend 😆
der obercoolste Koala der Gruppe
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Quakka mit Paprika von meinem Mann
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Gutes Netz im Dome- Kaffee, mal schnell Artikel und Bilder hochladen😂
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